Sonntag, 6. April 2008

noch immer

wieder mal kasten aufräuen

bericht übers bloggen im fernsehn. übers netz treffen in echt treffen wollen?
sicherlich, mal zeit sparen, hab ka gsicht, sitz nackat oda garnet da.

6/4/08

um nur noch am sonntag getreten, polster auf der wange, wangenpolster, polster knitterspuren am ganzen körper. geschlafen auf der couch, geschlafen bis fünf, aufgestanden und weitergeschlafen bis wieder aufgestanden, nur schokolade und sekt. samen in die erde gesteckt, baden gehn, knitterspuren vom wasser verschluckt. heut is scho wieda müd, ich bin scho wieda müd. noch immer.

Donnerstag, 3. April 2008

3/4/08

noch nicht, noch kein regen, aber bald, wahrscheinlich genau dann, wenn ich rausgeh und schütt. kalt, schon wieder, einheizen müssen, der frühling veroarscht uns. das plakat aufgehängt und bald eine neue türe brauchen. eine neue türe für mehr plakate. das rad noch immer nicht repariert und aufstehen, hackln und keinen kaffee kaufen können, nur noch zigaretten. shampoo is bald aus, auch das waschmittel, zahnpasta und deo..na ich werd stinken. geld verdienen und trotzdem durch die finger schaun in ein fast leeres brieftascherl. zwei packerln gehn sich noch aus. die mitgebrachten blumen frieren vorm fenster. das hendl schrägt hinter der palme hervor, müde vom vielen zuhören. heut endlich mal nicht mit den zähnen geknirscht und keine unerträglichen schmerzen. der bauch rumort, die sau im ghetto und die ratte schläft nur noch. alte ratte. ausrauchen, anziehn, noch schnell aufs klo, kaffee treibt..und weiter hin und her zwischen dem 7 und 9 laufen. der baum is a no net grün, das komische licht erlaubt jeden wunsch nach sonne oder regen oder hagel. na gut..weiter..

Montag, 31. März 2008

26/3/08

still sein, still bleiben, schneegeflankel vorm fenster, schnee der vorm Dach rinnt, leise rinnt, still rinnt, aber laut tropft, klopft. raum im gesicht, rauchgeruch in den haaren, wunde finger und pochender kopf rosa blumen, die im tackt zum getippten wippen.
die ganz nacht gefressen, im schlaf gefressen, geträumt von Nudeln, geträumt von Nudeln mit Thunfisch, geträumt von Nudeln mit Thunfisch und Parmesan.
Essen kaufen unmöglich, eigentlich nicht einmal genug Geld für Zigaretten. Saft machen, Saft mit Zucker, bringt den Kreislauf wieder in Schwung. Luxuskaffee (Kaffee mit Milch) schmeckt auch nicht mehr, verwöhnt den Gaumen kaum. Aber durstig sein auf noch mehr, noch mehr Zigaretten, noch mehr still, zu still, zu still. Tropfen und Wind. Schlafen müssen, weil alles um mich herum so laut, so beweglich erscheint. Ich kann mich grad nicht bewegen, kann nicht laut sein, sprechen verlernt. schlafen..berieselung und hoffentlich später die Kraft aufwenden können und rausgehen, verkriechen ist sowieso zwecklos.

Dienstag, 4. März 2008

4/3/08

ha..zurück und der wille, der lustlos darauf antwortet weiß nicht warum er das tut, drum tu´s ich:

am wichtigsten: die lippen wieder verheilt.
übermorgen hat gestern begonnen und der wichtigste augenblick ist eingefroren, ein gefrierfach, das wieder funktioniert.
ich kann nur fetzen, ich kann nur teilstücke wiedergeben oder will nur? teilhaben lassen? heißt ja schon teilhaben lassen, ist nur ein teil, lücken erwünscht.
als umfrage diese woche versuchen wir nur noch restentwürfe vom letzten jahr einzuklauben und deshalb: Warum schmeckt der Unterschied so säuerlich?

Dienstag, 22. Januar 2008

erzähl mir heute eine geschichte. Die gefriergetrockneten Wünsche aufgetaut und eine Suppe daraus gekocht, weils viel zu einfach ist Backerbsen zu nehmen. "Rindssuppe mit Frittaten oder Nudeln?" kann perfekt eine Station weiterfahren,weil ich ständig darauf vergesse auszusteigen. Amüsiert mich. ..cause i don`t want to fear all the moments that I hate...scho leiwand, wenn man sich selbst zitieren kann...ooh las vegas kommt immer näher und immer mehr arbeit und immer mehr sich drauf freuen, wenns endlich fertig ist...die bildschirme mit den vielen Balken beobachten und ein bimmeln, dass nicht mehr aufhört, weil sich die automaten endlos weiterdrehen..warten ist nicht mehr länger warten. Warten hat sich heut verkleidet. Verkleidet als Sonne hinter den Wolken. Es windelt noch immer und die vertrockneten Blätter der Vergissmeinicht werden hoffentlich wieder erblühen. Der Frühling kommt noch lange nicht, aber auch kein Schnee in Sicht. Zittert der Baum vor dem Fenster antwortet das Gebüsch vom Nebenan. Lauter drehen! Sich selbst drehen!..nachdem der linke Arm die ganze Nacht im Bett rotiert hat, weiß der Rechte nicht was er heut mit Ihm anfangen soll, weil er übermüdet ist. Bett auf Rollen? Trampolin statt Bett!..der Teppichboden Bett! Fenster aufreißen und nicht erfrieren.

Mittwoch, 9. Januar 2008

stinkig..

wiedermal grau in grau, ein gewohntes bild beim rausschaun, dafür gestern das licht aufgesogen und sich darin gesuhlt. Ich schon ziemlich stinkig, sollt sich endlich waschen, aber zeitlosigkeit lässt`s nicht zu. Ein Ausbrechen vom Grün beobachten, das Grün auf der Suche nach mehr Licht, genau wie`s Ich. Schon beim dritten Kaffee, aber noch immer stinkig..

Mittwoch, 26. Dezember 2007

..26.dezember..das ist weihnachten! 25 und 26 dezember..gelesen, gebadet, geschlafen, socken jucken und kekserl essen..tee trinken, musik hören und weiterrennen aber erst wenn man mag, keine zeitpunktfixierung an diesen tagen. kein termin bringt mich dazu das haus zu verlassen. ich geh,wenn ich mag. auf jeden fall frohe weihnachten..

Sonntag, 16. Dezember 2007

grantig..

..schon die ganze woche, aber trotzdem immer nett und freundlich bleiben müssen, wofür? hin und her hetzen, wien-klosterneuburg klosterneuburg-wien wien-kritzendorf - kritzendorf - wien..dafür endlich ein neues licht in meiner wohnung, übern bett, eine neue erleuchtung, neue sonne, die mich anscheint, wenn ich mich niederlege um endlich zu schlafen..weil das geläute vom wecker so gut zum überhören ist. der schnee bedeckt die dachschindeln und die sau ist ständig hungrig, liegt neben der ratte und träumt von gurken. der traum erfüllt sich und der traum hats endlich mitbekommen wie´s wirklich ist. er lässt sich nicht mehr ein auf irgendwelche absurden wünsche, die sowieso nie in erfüllung gehn. ..na endlich wieder einmal geschrieben, und ausgeschlafen.

Samstag, 1. Dezember 2007

..und endlich wieder..während Wasser kocht und Krähen vorm Fenster in der Dachrinne unerträgliche Kratzgeräusche erzeugen. Der Windhauch erkältet die Zehen. Änderungen werden tagtäglich vorgenommen, Gleichzeitigkeit erzeugt sich von ganz allein, ungewollt kriecht sie ständig daher und sudert. Lautlosigkeit brüllt mich an!
Sitzplatzwechsel vorgenommen: Nicht nur die Sicht geändert, sondern auch das Gehörte. ..and keep me searching for..

Freitag, 16. November 2007

schnee is schee..


..und vor dem fenster den ersten schneemann getroffen. Sein Name ist Erich, er ist ein arbeitsloser Maler auf der Suche nach einer warmen Mahlzeit.

Sonntag, 11. November 2007

Das bonbonfarbene tangerinrot-gespritzte Stromlinienbaby
Tom Wolfe
..ein digitales Referat!

Wer ist Tom Wolfe
...wurde 1931 in Virginia geboren.
Er ist nicht nur als Schriftsteller tätig, sondern beschäftigt sich auch mit Malerei (siehe "The painted word", 70er = Kritik der modernen Malerei & Kunst nach dem 2ten Weltkrieg)

Das Buch:...ist eine Sammlung verschiedener Reportagen (über Popmusik, Jugendkultur..)
Er schrieb diese Geschichten innerhalb von 15 Monaten.
Damals sollte er für die Herald Tribune einen Artikel über eine Autoshow schreiben (siehe Titel) .
Was erwartete sich die Herald Tribune von ihm? Es sollte eine Belustigung für die sogenannte "bessere Gesellschaft" werden, aber Tom Wolfe schrieb die "Autobastler" zu sympatischen Tölpeln um...geschriebene Referate sind nicht so leicht wie gesprochene!

..und leider habe ich den schweren Fehler begangen und das Buch in der deutschen Sprache gelesen!
aber wieder zurück:
Wie war das nochmal mit den Autos?
Er beschreibt L.A. nach dem 2ten Weltkrieg. Die Jugendlichen begannen sich sogenannte "Denkmäler" zu setzen. Weil sie nicht genug Geld hatten, um sich Autos zu kaufen, wurden sie von den Schrottplätzen gestohlen und umgebaut.

"Für Millionen braver Jungs und Mädchen bedeutete das Auto nicht nur Befreiung von einer noch stark ländlich gebundenen Lebensform, sondern auch einen gewaltigen Sprung vorwärts ins glanzvolle 20. Jahrhundert,.."
S. 127


Das Wort "Gesellschaft" existiert für Ihn nicht mehr, er nennt es "pop-society"...Er sieht die Teenager als die Erbauer Amerikas, und wie soeben erlebt. Wir, sind zu fest verhaftet an dem was war.
Tom Wolfe ist begeistert von den Vergleichen unserer Geschichte mit der der Teenagerkultur Amerikas: "Natürlich sind die meisten Kunstprodukte, die aus Geld plus Formwillen dieser Halbwüchsigen entstehen, ziemlich scheußlich. Aber das waren die meisten Paraphernalia, die während der Regency in England entstanden. ....Und die formbesessene Gesellschaft der Teenager hat zumindest einen Beitrag von großer Bedeutung zur Geschichte der Formen geleistet - die maßgeschneiderten Autos. Unnötig zu betonen, daß Autos für diese Halbwüchsigen mehr bedeuten als dies die Architektur in Europas großem Jahrhundert der Form tat, sagen wir zwischen 1750 und 1850. Sie bedeuten Freiheit, Stil, Sex, Macht, Bewegung, Farbe- nichts von alledem fehlt." S. 80

..so das war der erste Sreich und der Zweite folgt sogleich.


Nächste Woche gehts weiter mit Tom Wolfe und den neuen Kultur-Machern ( "Las Vegas (Was?) Las Vegas (Versteh nichts! Zu laut!) Las Vegas !!!)

Samstag, 27. Oktober 2007

..D Wagen fährt morgen nach Las Vegas ..viva las vegas, außerdem noch geschwind eine verabschiedung getippt. reisende erwarten eine ankunft! natürlich nicht verschlafen oder doch, weil die zeit sich verschiebt. eine stunde zrück und dann wieder andere zeiten im andern land und ganz neue geschwindigkeiten...
.."Passing through Las Vegas is Route 91, the archteype of the commercial strip, the phenomenon at its purest and most intense."
D - Wagen fährt morgen nach Las Vegas. Ein kleiner Versuch einer Verabschiedung bevor ich reise. ..viva las vegas..

Sonntag, 21. Oktober 2007