Sonntag, 11. Januar 2009

ein titel ist unnötig.

verfreundet
befeindet..sind wir?

Dienstag, 6. Januar 2009

staubzucker auf den dächern, hab schon gekostet davon und ganz viel in die zuckerdose umgefüllt. marmeladenpalatschinken über die dächer der stadt rollen lassen und dann unten stehen mit offenem mund und auffangen. tausende zuckerbäcker, die über die häuser drüber klettern und mit stoffsäcken versuchen möglichst viel zucker einzusammeln. für weitere vanillekipferl, streuselkuchen, krapfen .... so wunderts mich nicht mehr, wenn mich die schritte am dach aufwecken

zum fenster herein schaut ein freundlicher konditor mit einem frischen krapfen.

Freitag, 2. Januar 2009

verweile, ohne heile. hast mich noch immer nicht dorthin gebracht, wo ich gern wäre und ob ichs gern wäre, weiß ich nicht. werd ich's wissen irgendwann? geworträtsel und die müdigkeit, die mich nicht überfällt wenn ichs nicht will. der grund liebt vielleicht in der küche, die kalten palatschinken von gestern und die knoblauchsauce mit viel knoblauch. dizzy frisst hartes brot und ich warte auf dich. sag wo oder wer ich bin und wieso ich nur hin und her kann. auf der suche obwohl schon verewigt im zusammenspiel zwischen hier und hier. so lautlos schreiben geht nur, wenns wirklich absolut still ist (obwohl dizzy nagt). sagt endlos, verweilt nur noch eine sehnsucht und wenn ich nicht bin, dann wer andrer. als nur noch weiteres geschnetzeltes, dass unmittelbar davor steht ins absolut irrsinnige rüberzugleiten. so hat der weitere unverhoffte schnupfen vom meerschwein mich grad ins abseitz katapultiert und ich land auf der unaufgeforderten dritten seite von mir. die seite, die sich vielleicht zu gerne ins abseitz stellt und zu gerne debattiert über diese sinnlosigkeit der antwort des seins. dennoch unwillkürlich und dennoch bewusst fragt mich der lebensruf nach noch mehr glück. ruft aus schreit und wispelt, vorallem wenn der tag anbricht. erinnert mich nicht nur dann wenn ich will, dass mich erinnert. so zweifle nur als weitre sehnsucht nach verstandenem unvermögen und weiterem unverstandenen vermögen. ich raunz nicht in der zwischenzeit und ich bin unweigerlich ertrunken im knoblauch... vielleicht morgen und der wer drückt an der taste und drückt am D, das D das ich zu oft drück, eigentlich tagtäglich, genau so oft wie E und E bin ich. Das E das da unten ist bin ich.

Mittwoch, 31. Dezember 2008

zum fensta auserufen.

jetzt darf ich. darf allein sein ohne allein sein zu müssen.
aber eigentlich wollt ich nur noch einmal im 2008er schreiben. vü is bliebn. vü is dazukommen. finger streichen über die tastatur und die krater verschwinden, weil die tasten, die buchstaben immer grauer werden. lurch dazwischen stört aber net beim tippen.

so kann auch weitverzweigtes weiterwachsen. "..dann steht da himme volla stern..."

Montag, 29. Dezember 2008

Frühstücksbesuch

semmerl und orangensaft

Sonntag, 28. Dezember 2008

und nun unwiederruflich erscheint der cursor, sein geblinke, sein gehuddel, soll ich jetzt schneller schreiben als ich denke? könnt ich, aber was kommt dabei schon raus. die restln vom ungesprochenen, womöglich das was am besten oder garnicht schmeckt.
und das achtl vergessen und jetzt eingeholt. der rauch zieht immer, egal ob er links oder rechts von mir sitzt. sie errinnert mich, dass ich sie besser rauchen sollt, weil sie immerhin eine von nur noch drei ist. der laute aschenbecher.

zwischendurch: als athene vorgestern immer noch warten musste, als kuss
sie nahm ein dankeschön.

zwischendurch vorbei:
sehr und noch mehr als sehr erscheint mir dieser abend. sehr schön, sehr hässlich, sehr lustig.. weiß noch nicht welches davon. es gibt kein ohne sehr!

es reicht!

es hat wohl mit dem kleinen unermüdlichen gewissen zu tun. obwohls nicht siegen kann.
lebe unheimlich undiszipliniert.

Donnerstag, 18. Dezember 2008

was ist mit der leichtigkeit passiert? hat man uns selbst die leichtigkeit versaut. wir sind alle, wir können, dürfen und sind immer akzeptabel. akzeptieren alles, beschweren uns nie. konfliktlösung als zufällige angabe am bildschirm zwischen zahlungsmodalität und bitte gerne.
wer hat uns erzählt, dass wir es glauben müssen.
wer hat uns erzählt, dass wir das alles sehen müssen.
wer hat uns erzählt, dass wir alles ertragen müssen.
toleranz ist nicht mehr toleranz. tor vor dem fenster wird immer noch festgehalten. zugehalten und weiterhin nicht lächeln. lachen in der u-bahn verboten und die bösen augen bleiben als reste. wenn ich dann laut mitsing werden die blicke nocht grantiger und ich noch fröhlicher.. oh du fröhliche

Samstag, 13. Dezember 2008

ich erbarme mich nicht.

samstag ohne treffpunkt, samstag im christkindlfieber, mit kekserl, die noch gebacken werden wollen, eine frische kerze entzündet

Donnerstag, 11. Dezember 2008

bauhaus-gutschein, immer ein passendes geschenk, aber wer hat schon dran dacht. schneeregen, eisregen. und schon wieder vier stinke fliegen, die sich durch meine haare kämpfen, wenn ich nohc schlafen möchte. heute nocht schnell arbeiten gehen. dizzy beim schlafen beobachten und selbst eine scheibe gurke essen. die suppe seit drei tagen nervt schon, schmeckt nicht mehr und will auch nicht mehr gegessen werden. es wird scho glei dumpa.. um 10 uhr, merk die dunkelheit nicht mehr. die sommerzeit fehlt aber trotzdem sehr und eineinhalb meter schnee in kärnten

Montag, 8. Dezember 2008

und wie sauer darf noch ein spritzer essig sein, ein spritzer der eigentlich ein schuss war.denoch apfeltárte

Donnerstag, 4. Dezember 2008

wir wollen jetzt, brauchen tun wir`s zwar nicht, aber der weihnachtsterror hat begonnen, nicht langsam sondern ganz plötzlich. aus dem sinn die krise, aus dem sinn der kummer. existenzangst.. ersetzt von glasengerl und christbaumkerzen.

Sonntag, 30. November 2008

hab grad schritte rüchtwärts gesetzt und bin noch nicht ganz im jetzt angekommen, zwei fliegen haben meine vergiftaktion überlebt und sind momentan von meinen fingern angetan, dürften stinken. der neue rock hängt vorm fenster, ein rockvorhang. aus zwei mach eins, und es ist warm zuhause und der erste advent und das lichtlein brennt, allein für mich, e saite aufziehn und dann advent, advent ein lichtlein brennt. müdigkeit überdüncht die traurigkeit. tränen gibts keine, nur zwei wangen die glühen, das brummen gibt ruh. eine mastercard kann man nicht auseinanderbrechen, nur schneiden. werd das sauerkraut auslassen...but i know from your eyes..
letzten endes schlaf ich ein, schlaf ein mit gebrochenen haaren, gebrochene spitzen, geteilte.

Samstag, 29. November 2008

als doch noch dahintergekrochen wurde, erkannte er, dass es kein dahinter gibt, garnicht, es ist. denn der weitere weg hat nur noch die weiteren reste im anlauf verzehrt. oder auch nicht? sing den allersehlenjodler, eine hürde die die worte und die noten von mir zu dieser unmöglichen zeit abverlangen. die unmögliche zeit deshalb, weils viel zu dunkel ist, dunkelt uns ein . nacht ist nicht mehr nacht, gier nach sommerzeit und gier nach dem jetzt. unermüdlich. ein glas landliebe, gefüllt mit haaren von mir, gefärbte haare, rote haare. von vor zeit.

Dienstag, 25. November 2008

endlich.

ein teil kommt zurück und zeigt mir, dass es noch nicht ist. noch nicht gegessen, die reste sind hinter den schinken gerutscht und jetzt, wo er aufgegessen, aufgetaucht.
nur ganz langsam, aber immerhin, es hat begonnen.
am stammtisch sitz ich dennoch des nächtens, gekocht wird in der küche und das ganze lokal ist voll. oder ich steh in der schank, a 445 auf tisch drei. menü: knacker mit spinat und spiegelei.
es ist wieder, wobei es wird nie. aber es bleibt in meinen erinnerungen. es bleibt bei mir und bei uns. es fehlt mir.
ein langer weg war's nicht? eine umrundung und ein drehung mindestens.
schreihals?

..na warte, ich werd schon noch dahinter kommen.