Dienstag, 2. Oktober 2007

Wir werden über Rollen arbeiten.Welche Rolle spielst Du? Wer spielt wen? Über die Zusammensetzung des Subjekts, die Tatsache, daß ich aus Personen zusammengesetzt bitn, erkennbar oder nicht, aus meiner Mutter, meiner Tochter, deiner Mutter, meiner Großmutter, aus verschiedenen Anderen, aus meinem Vater, alles was ihr wollt, und jedesmal, wenn ich spreche, spricht das, was im Es spricht, und wenn ich jetzt in diesem Augenblick zu euch spreche, weiß ich nicht genau, wer spricht. Ich nehme an, daß es ein Ich ist, das so viel wie möglich aus dem Es zusammengesetzt ist, aus dem, was es da seitens des Unbewußten an Vermischtem und Nicht-Reduzierbarem gibt. Das ist das ..-Ich
aus: Helene Cixous, Weiblichkeit in der Schrift

Mittwoch, 26. September 2007

nach drei tagen

..katzen nach hause geschickt. nicht aufgehört zu singen. endlich wieder frische milch gekauft. und nach drei tagen, schon der vierte um.

Donnerstag, 20. September 2007

heut nur buchstaben..

..aufgrund der unmöglichkeit Bilder wiederzugeben. Eine kleine Fingerübung für Samstag, weil sprechen noch immer schwerer ist, als schreiben. Soll ich, soll ich nicht? Weitersagen, was es ist oder doch noch einmal zuhörn. Ich und meine Bilder..naja kann ich nicht, will ich sowieso nicht ganz weitersagen. Ein Glas Wasser und daneben eine schläfrige Katze, die einer Maus hinterherjagt. Pfoten und Bauch streicheln. Und Gestern? "Ich mit mir allein und George Benson und noch drei Minuten"....nach Hause kommt sich`s unglaublich leicht. Raus auch. Der wilde Wein immer röter und grindig windig, wie immer in Wien.
Aus vier Bildern mach eins!

Sonntag, 16. September 2007


na heute wieder sonne atmen, gelbe sau, aber nicht ganz, weil`s eigentlich garnicht warm ist. keine pickate haut und keine tropfen, die die haut hinunter rinnen. straßenbahn nach grinzing und ich nach klosterneuburg. Vielleicht einen Drachen steigen lassen und sogar mitfliegen. Wohin fliegen? Nirgendwohin nur Kreise ziehen in der Luft, solang bis der Wind zu kalt ist und die Fingerspitzen einfrieren.

Samstag, 15. September 2007

freude schöner...

Warten, warten dass otto brusatti schweigt und die götterfunken als kribbeln auf der haut wahrnehmen. Anders angelächelt und ein Blick auf die Seite lässt die Unbedeutsamkeit des Bildes erahnen. Und Sie? Sie lächelt mit einer hässlichen Brille mit schwarzen Rahmen.

Sonntag, 9. September 2007

sonntag (wieder mal)

Niveaulos in den Weg gedrängt und Fliegen mit den Zehen gefangen. Zwischen einer Rose ein verstaubtes Bild und noch immer Fliegen um mich herum, geduscht, Haare gekämmt und fortgesehnt. Windiges kratzt an der Regenrinne, verwirbelt Vögel in der Luft, durchfährt die Wohnung. Wohnungsblase nicht verlassen. Hin und Her zwischen Bett, Boden, Sessel, Küche, Klo, Tschickomat..Trugschluss der Zeit, es ist schon halb fünf. Verqualmt schon der Vormittag, der endlos Streit zwischen Polster und Decke, egal mit beiden zugedeckt.

Mittwoch, 29. August 2007

wachsen und die kleinen rosa elephanten klingeln lassen. elephanten in der küche und ein kleines meerschwein, das unaufhörlich schreit. gelesen, eingeschlafen und vom gelesenen geträumt. dreck und eine höhle geträumt.

Dienstag, 28. August 2007

..eindeutig serviertrottel

Allmählich entwickelt es sich zu einem Erfahrungsbericht eines Serviertrottels.

Und noch einmal rückwärts rennen und noch einmal zurückgelehnt und das dudududu.. Das was ich höre wenn ich atme, wenn ich zwischen schank und tischen hin und her husche. Wenn jemand Durst hat, wenn jemand etwas nicht essen will und das Gordon Bleu allmählich vertrocknet.
Gastkategorisierung bereits abgelegt. Und ausgerechnet der letzte Gast trinkt einen Kaffee. Kaffeemaschine schon geputzt. Die Kaffeemaschine heißt Brasilia ( made in Italy). Und bitte noch einmal “Fräulein”. Kein Eiskaffee und kein Vanilleeis. Jede Portion Pommes weniger drei. Drei am Boden. Drei in der Schank. Eins im Kandisin. Schwammerlsauce über die Hand geleert. Das Lächeln mit einer Mühsamkeit aus sich heraus gebracht. “Bitteschön, ich wünsch ihnen einen guten Appetit!”..und wieder mal “hat`s geschmeckt?”..und einen schönen Tag noch. Vergessen sie nicht mich noch einmal zu fragen, was es zu trinken gibt. Heute kaltes und morgen heißes Wasser. Suppe ohne Salz ist aus. Naja genug für jetzt. Genug für`s heut.

Mittwoch, 22. August 2007

Nichts heute Gratis!




Zucchini und Zwiebel, mindestens zwei Zehen Knoblauch, Olivenöl, Prise Salz, Prise Pfeffer, Prise Zucker, Prise Heimeligkeit, Prise Wurmig, Prise Asche..verrührt, verkocht und anschließend eine Hand voll Nudeln dazu.
Mahlzeit!

Dienstag, 21. August 2007


Der heutige Tag eignet sich besonders gut für einen Palmenkauf! Ansonsten schwül und windig. Trotz meiner Hitzebeständigkeit ist ein trockener und kühler Aufbewahrungsort erträglicher. Empfählenswert wäre ein Kurzbesuch eines Meeres. Doch leider Schnorchel und Brille nicht gefunden! Oh, welch Glück die Reise konnte vermieden werden. Ansonsten dem Schatten folgen und auf die Windgeschwindikeit achten.

am dienstag

..auf Besuch bei Mama!

Montag, 20. August 2007

ausschlafen aufstehen aufwachen


..wieder einmal vorm fenster, die gelbe sau und in der küche schreit die andre sau. geh wieder schlafen, neu aufwachen..

Sonntag, 19. August 2007

..an die Schwester

Wenn das Gestern weggefressen ist und das Morgen noch immer nicht verständlich. Das Jetzt ist irgendwie komisch, aber beinhaltet doch noch die Reste vom Gestern...Ein schwerer Rucksack und wir? Wir haben Rückenschmerzen. Meistens ungewollt. Aber bitte vergiss nicht weiter zu tippen.

schlechtes wetter...(kein badewetter)

...Aber jetzt die Endlosigkeit durchbrechen. Für heute davongeraucht, verraucht und morgen wieder aufstehn und rausgehn und laufen, den ganzen tag hin und her zwischen schank und tisch nr. 21, 22, 23...ein großes sodazitron nr. 428, heute das essen in zahlen gedacht und Pommes 810. Gespeichert, den dreck! Kerzen heute ausgeblasen, zu heiß, kann ich hitze schreiben, der schweiß nicht am Bildschirm, der Bildschirm, das pseudo- papier.

Samstag, 18. August 2007

Stumm
Heut stumm geblieben und morgen geschrieen. Still warten, nicht mehr aufs worauf. Ich bin das worauf und ich kann mich hinsetzen, hinlegen, schreiben, am gestern gehangen, an morgen noch nicht gedacht.
Niemals und endlos träumen, gefischt, aber nichts gefangen und ertrunken, unter einem taucher, tiere mit i gesucht und fertig geraucht und verlaufen, aber zurückgefunden. Aufgesperrt, eingesperrt, heute wind und morgen regen und sonne hinterm baum, wegblasen, weg blasen und fragen, fragen, warum ist der Pudding so flüssig. Na gut schlafen gehen , essen malen, trinken, ein, drei Bier gefunden und getrunken, noch nicht ganz ausgetrunken und verschrieben, vertippt.. Irreparabel und die Zigarette brauchen die ich gleich rauche..jetzt rauchen. Versucht zu rauchen, versucht zu atmen, heute atmen, morgen nicht und übermorgen weiß noch nicht, ein fest feiern in einem leeren pool
Dizzy schreit schon wieder. Heute nicht mehr füttern.