ha..zurück und der wille, der lustlos darauf antwortet weiß nicht warum er das tut, drum tu´s ich:
am wichtigsten: die lippen wieder verheilt.
übermorgen hat gestern begonnen und der wichtigste augenblick ist eingefroren, ein gefrierfach, das wieder funktioniert.
ich kann nur fetzen, ich kann nur teilstücke wiedergeben oder will nur? teilhaben lassen? heißt ja schon teilhaben lassen, ist nur ein teil, lücken erwünscht.
als umfrage diese woche versuchen wir nur noch restentwürfe vom letzten jahr einzuklauben und deshalb: Warum schmeckt der Unterschied so säuerlich?
Dienstag, 4. März 2008
Dienstag, 22. Januar 2008
erzähl mir heute eine geschichte. Die gefriergetrockneten Wünsche aufgetaut und eine Suppe daraus gekocht, weils viel zu einfach ist Backerbsen zu nehmen. "Rindssuppe mit Frittaten oder Nudeln?" kann perfekt eine Station weiterfahren,weil ich ständig darauf vergesse auszusteigen. Amüsiert mich. ..cause i don`t want to fear all the moments that I hate...scho leiwand, wenn man sich selbst zitieren kann...ooh las vegas kommt immer näher und immer mehr arbeit und immer mehr sich drauf freuen, wenns endlich fertig ist...die bildschirme mit den vielen Balken beobachten und ein bimmeln, dass nicht mehr aufhört, weil sich die automaten endlos weiterdrehen..warten ist nicht mehr länger warten. Warten hat sich heut verkleidet. Verkleidet als Sonne hinter den Wolken. Es windelt noch immer und die vertrockneten Blätter der Vergissmeinicht werden hoffentlich wieder erblühen. Der Frühling kommt noch lange nicht, aber auch kein Schnee in Sicht. Zittert der Baum vor dem Fenster antwortet das Gebüsch vom Nebenan. Lauter drehen! Sich selbst drehen!..nachdem der linke Arm die ganze Nacht im Bett rotiert hat, weiß der Rechte nicht was er heut mit Ihm anfangen soll, weil er übermüdet ist. Bett auf Rollen? Trampolin statt Bett!..der Teppichboden Bett! Fenster aufreißen und nicht erfrieren.
Mittwoch, 9. Januar 2008
stinkig..
wiedermal grau in grau, ein gewohntes bild beim rausschaun, dafür gestern das licht aufgesogen und sich darin gesuhlt. Ich schon ziemlich stinkig, sollt sich endlich waschen, aber zeitlosigkeit lässt`s nicht zu. Ein Ausbrechen vom Grün beobachten, das Grün auf der Suche nach mehr Licht, genau wie`s Ich. Schon beim dritten Kaffee, aber noch immer stinkig..
Mittwoch, 26. Dezember 2007
..26.dezember..das ist weihnachten! 25 und 26 dezember..gelesen, gebadet, geschlafen, socken jucken und kekserl essen..tee trinken, musik hören und weiterrennen aber erst wenn man mag, keine zeitpunktfixierung an diesen tagen. kein termin bringt mich dazu das haus zu verlassen. ich geh,wenn ich mag. auf jeden fall frohe weihnachten..
Sonntag, 16. Dezember 2007
grantig..
..schon die ganze woche, aber trotzdem immer nett und freundlich bleiben müssen, wofür? hin und her hetzen, wien-klosterneuburg klosterneuburg-wien wien-kritzendorf - kritzendorf - wien..dafür endlich ein neues licht in meiner wohnung, übern bett, eine neue erleuchtung, neue sonne, die mich anscheint, wenn ich mich niederlege um endlich zu schlafen..weil das geläute vom wecker so gut zum überhören ist. der schnee bedeckt die dachschindeln und die sau ist ständig hungrig, liegt neben der ratte und träumt von gurken. der traum erfüllt sich und der traum hats endlich mitbekommen wie´s wirklich ist. er lässt sich nicht mehr ein auf irgendwelche absurden wünsche, die sowieso nie in erfüllung gehn. ..na endlich wieder einmal geschrieben, und ausgeschlafen.
Samstag, 1. Dezember 2007
..und endlich wieder..während Wasser kocht und Krähen vorm Fenster in der Dachrinne unerträgliche Kratzgeräusche erzeugen. Der Windhauch erkältet die Zehen. Änderungen werden tagtäglich vorgenommen, Gleichzeitigkeit erzeugt sich von ganz allein, ungewollt kriecht sie ständig daher und sudert. Lautlosigkeit brüllt mich an!
Sitzplatzwechsel vorgenommen: Nicht nur die Sicht geändert, sondern auch das Gehörte. ..and keep me searching for..
Sitzplatzwechsel vorgenommen: Nicht nur die Sicht geändert, sondern auch das Gehörte. ..and keep me searching for..
Freitag, 16. November 2007
schnee is schee..
Sonntag, 11. November 2007
Das bonbonfarbene tangerinrot-gespritzte Stromlinienbaby
Tom Wolfe
..ein digitales Referat!
Wer ist Tom Wolfe
...wurde 1931 in Virginia geboren.
Er ist nicht nur als Schriftsteller tätig, sondern beschäftigt sich auch mit Malerei (siehe "The painted word", 70er = Kritik der modernen Malerei & Kunst nach dem 2ten Weltkrieg)
Das Buch:...ist eine Sammlung verschiedener Reportagen (über Popmusik, Jugendkultur..)
Er schrieb diese Geschichten innerhalb von 15 Monaten.
Damals sollte er für die Herald Tribune einen Artikel über eine Autoshow schreiben (siehe Titel) .
Was erwartete sich die Herald Tribune von ihm? Es sollte eine Belustigung für die sogenannte "bessere Gesellschaft" werden, aber Tom Wolfe schrieb die "Autobastler" zu sympatischen Tölpeln um...geschriebene Referate sind nicht so leicht wie gesprochene!
..und leider habe ich den schweren Fehler begangen und das Buch in der deutschen Sprache gelesen!
aber wieder zurück:
Wie war das nochmal mit den Autos?
Er beschreibt L.A. nach dem 2ten Weltkrieg. Die Jugendlichen begannen sich sogenannte "Denkmäler" zu setzen. Weil sie nicht genug Geld hatten, um sich Autos zu kaufen, wurden sie von den Schrottplätzen gestohlen und umgebaut.
"Für Millionen braver Jungs und Mädchen bedeutete das Auto nicht nur Befreiung von einer noch stark ländlich gebundenen Lebensform, sondern auch einen gewaltigen Sprung vorwärts ins glanzvolle 20. Jahrhundert,.."
S. 127
Das Wort "Gesellschaft" existiert für Ihn nicht mehr, er nennt es "pop-society"...Er sieht die Teenager als die Erbauer Amerikas, und wie soeben erlebt. Wir, sind zu fest verhaftet an dem was war.
Tom Wolfe ist begeistert von den Vergleichen unserer Geschichte mit der der Teenagerkultur Amerikas: "Natürlich sind die meisten Kunstprodukte, die aus Geld plus Formwillen dieser Halbwüchsigen entstehen, ziemlich scheußlich. Aber das waren die meisten Paraphernalia, die während der Regency in England entstanden. ....Und die formbesessene Gesellschaft der Teenager hat zumindest einen Beitrag von großer Bedeutung zur Geschichte der Formen geleistet - die maßgeschneiderten Autos. Unnötig zu betonen, daß Autos für diese Halbwüchsigen mehr bedeuten als dies die Architektur in Europas großem Jahrhundert der Form tat, sagen wir zwischen 1750 und 1850. Sie bedeuten Freiheit, Stil, Sex, Macht, Bewegung, Farbe- nichts von alledem fehlt." S. 80
..so das war der erste Sreich und der Zweite folgt sogleich.
Nächste Woche gehts weiter mit Tom Wolfe und den neuen Kultur-Machern ( "Las Vegas (Was?) Las Vegas (Versteh nichts! Zu laut!) Las Vegas !!!)
Tom Wolfe
..ein digitales Referat!
Wer ist Tom Wolfe
...wurde 1931 in Virginia geboren.
Er ist nicht nur als Schriftsteller tätig, sondern beschäftigt sich auch mit Malerei (siehe "The painted word", 70er = Kritik der modernen Malerei & Kunst nach dem 2ten Weltkrieg)
Das Buch:...ist eine Sammlung verschiedener Reportagen (über Popmusik, Jugendkultur..)
Er schrieb diese Geschichten innerhalb von 15 Monaten.
Damals sollte er für die Herald Tribune einen Artikel über eine Autoshow schreiben (siehe Titel) .
Was erwartete sich die Herald Tribune von ihm? Es sollte eine Belustigung für die sogenannte "bessere Gesellschaft" werden, aber Tom Wolfe schrieb die "Autobastler" zu sympatischen Tölpeln um...geschriebene Referate sind nicht so leicht wie gesprochene!
..und leider habe ich den schweren Fehler begangen und das Buch in der deutschen Sprache gelesen!
aber wieder zurück:
Wie war das nochmal mit den Autos?
Er beschreibt L.A. nach dem 2ten Weltkrieg. Die Jugendlichen begannen sich sogenannte "Denkmäler" zu setzen. Weil sie nicht genug Geld hatten, um sich Autos zu kaufen, wurden sie von den Schrottplätzen gestohlen und umgebaut.
"Für Millionen braver Jungs und Mädchen bedeutete das Auto nicht nur Befreiung von einer noch stark ländlich gebundenen Lebensform, sondern auch einen gewaltigen Sprung vorwärts ins glanzvolle 20. Jahrhundert,.."
S. 127
Das Wort "Gesellschaft" existiert für Ihn nicht mehr, er nennt es "pop-society"...Er sieht die Teenager als die Erbauer Amerikas, und wie soeben erlebt. Wir, sind zu fest verhaftet an dem was war.
Tom Wolfe ist begeistert von den Vergleichen unserer Geschichte mit der der Teenagerkultur Amerikas: "Natürlich sind die meisten Kunstprodukte, die aus Geld plus Formwillen dieser Halbwüchsigen entstehen, ziemlich scheußlich. Aber das waren die meisten Paraphernalia, die während der Regency in England entstanden. ....Und die formbesessene Gesellschaft der Teenager hat zumindest einen Beitrag von großer Bedeutung zur Geschichte der Formen geleistet - die maßgeschneiderten Autos. Unnötig zu betonen, daß Autos für diese Halbwüchsigen mehr bedeuten als dies die Architektur in Europas großem Jahrhundert der Form tat, sagen wir zwischen 1750 und 1850. Sie bedeuten Freiheit, Stil, Sex, Macht, Bewegung, Farbe- nichts von alledem fehlt." S. 80
..so das war der erste Sreich und der Zweite folgt sogleich.
Nächste Woche gehts weiter mit Tom Wolfe und den neuen Kultur-Machern ( "Las Vegas (Was?) Las Vegas (Versteh nichts! Zu laut!) Las Vegas !!!)
Samstag, 27. Oktober 2007
..D Wagen fährt morgen nach Las Vegas ..viva las vegas, außerdem noch geschwind eine verabschiedung getippt. reisende erwarten eine ankunft! natürlich nicht verschlafen oder doch, weil die zeit sich verschiebt. eine stunde zrück und dann wieder andere zeiten im andern land und ganz neue geschwindigkeiten...
Sonntag, 21. Oktober 2007
Sonntag, 14. Oktober 2007
Muss oder will, oder scheiß auf die gewählte Wortauswahl. Schreiben erhält den sinn dadurch, dass ichs einfach tu, ohne mich oder irgendwen in eine rolle einzuschreiben. Wann wird ich erwachsen. Oder wie ists erwachsen zu sein oder gibt’s das erwachsen gar nicht, nur eine Konstruktion unserer seelen, die auf eine qualvolle suche nach irgendeinem absurden sinn geschickt werden und den sinn sowieso nie sehen, selbst dann, wenn er neben einem sitzt und sinn? Sinn gibt’s nur in der Vorstellungskraft. Diese Vorstellungskraft,die uns immer wieder dazu bewegt aufzustehen und weiterzugehen und der becher ist nur leer, wenn ich mir das so denk. Und jetzt? Werd brot backen, schinken käse und butter bekommen und das brot fehlt, das werd ich jetzt backen, irgendwie..
Dienstag, 2. Oktober 2007
Wir werden über Rollen arbeiten.Welche Rolle spielst Du? Wer spielt wen? Über die Zusammensetzung des Subjekts, die Tatsache, daß ich aus Personen zusammengesetzt bitn, erkennbar oder nicht, aus meiner Mutter, meiner Tochter, deiner Mutter, meiner Großmutter, aus verschiedenen Anderen, aus meinem Vater, alles was ihr wollt, und jedesmal, wenn ich spreche, spricht das, was im Es spricht, und wenn ich jetzt in diesem Augenblick zu euch spreche, weiß ich nicht genau, wer spricht. Ich nehme an, daß es ein Ich ist, das so viel wie möglich aus dem Es zusammengesetzt ist, aus dem, was es da seitens des Unbewußten an Vermischtem und Nicht-Reduzierbarem gibt. Das ist das ..-Ich
aus: Helene Cixous, Weiblichkeit in der Schrift
aus: Helene Cixous, Weiblichkeit in der Schrift
Mittwoch, 26. September 2007
nach drei tagen
..katzen nach hause geschickt. nicht aufgehört zu singen. endlich wieder frische milch gekauft. und nach drei tagen, schon der vierte um.
Donnerstag, 20. September 2007
heut nur buchstaben..
..aufgrund der unmöglichkeit Bilder wiederzugeben. Eine kleine Fingerübung für Samstag, weil sprechen noch immer schwerer ist, als schreiben. Soll ich, soll ich nicht? Weitersagen, was es ist oder doch noch einmal zuhörn. Ich und meine Bilder..naja kann ich nicht, will ich sowieso nicht ganz weitersagen. Ein Glas Wasser und daneben eine schläfrige Katze, die einer Maus hinterherjagt. Pfoten und Bauch streicheln. Und Gestern? "Ich mit mir allein und George Benson und noch drei Minuten"....nach Hause kommt sich`s unglaublich leicht. Raus auch. Der wilde Wein immer röter und grindig windig, wie immer in Wien.
Aus vier Bildern mach eins!
Aus vier Bildern mach eins!
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