Montag, 22. September 2008

warten auf menschen
zuerst suchende blicke, einzelen gesichter abtasten mit den augen..
..und dann das große grinsen und eine festere umarmung als sonst.
reisende zurückgekehrt.

Samstag, 20. September 2008

genau das richtige wetter für ein wochenende im freien. wasserdichte jacke gibts keine, die gummistiefeln sind auch nicht dicht. haube und handschuhe nicht vergessen.. am nachmittag gibts dann verräucherte und fast verbrannte palatschinken. lagerfeuer und G, D, C und A. immer wieder neu beim knistern zuschaun. das wochenende ist futsch. das inhaltsverzeichnis hat nicht einmal einen ansatz.
weiter hin, weiter weg als her.. na gut, haare fönen und anziehn.
uniform nicht vergessen.

Donnerstag, 18. September 2008

.kaum schreibkraft
.kaum lust
.nur selten vergeht
.begehren ist unendlich müde

bin kaum müde, sollt ichs sein? weiß nicht wie das heut vorbeigegangen, weils relativ lang und relativ viel lächeln war, aber es ist. kakteen am tisch, das fensterbrett leer, nur noch wiese, wiese die langsam braun wire. blätter unterm vorderreifen und gestriges geraschel im linken ohr ein tinitus. seek no. der yesterday is nimma im übermorgen. wer hat mir das erlaubt? gestehe oder hinweg? nein, nur noch einmal oder fünfmal oder 365 tage im jahr. lildldldluuu..als die punkte kaum erlauben eine unverartete meinung. und entartet erwartet, ha ich hab den faden am linken hosenbein, ganz unten verloren.

du, trugschluss und unvernunft wartest und wärest nur noch restlos unbefriedigt.
gut nacht.

Mittwoch, 10. September 2008

..wieda net. der ernährt, der erhält am leben die weitere und die unmögliche. die unmögliche kaum geantwortet. kaum erklärt. kaum erlaubt noch mehr und kaum fragt mehr als nichts. ich kann noch kaum antworten. wer hat mich gefragt? but even as a fading memory..irgendwie in wien. imma trogn und nimma weita zoan. der irrglaube daran an die weiterhin zachen schultern. ausgschlofn wird weiter docht ois, als ois. bussal und guat nocht.
"Es is a lange Zeit, von da nach hier
Doch ich woit amoe no nach Haus zu mir
Ois ob ich niemois weg gewesen wär
Weu des Vergessen, des foit hoit sehr schwer
Es hättat ois so einfach können sein
Doch ich bereue nicht mein Leben, nein
Weu es is gut gewesen, so wie`s woa
Wenn ich so gern auch hätt die Zeit zurückgedreht
In meiner Heimatstadt, wo ich geborn
Do g`hear i her - und doch aa wieda ned"

Georg Breinschmid;
For the lost Daughters and Sons of Vienna

Dienstag, 9. September 2008

anhalter.

schiffsbug und taumelnd landkrank geworden. der unsinn überfordert mich.
wer hat gestern gesagt, dass las vegas schon weiter weg ist als gedacht, naja fast ein jahr.
anhalter für mich und ich kann, endlich.
zum abschluss kommen und dann noch weiter fahren dürfen. kopf hängt grad a bissl schräg. müdigkeit is ja doch nur ein an der stelle treten, aber jetzt einen schritt gmacht. riesig aber die füße wolltens so. die weiteren sind schon viel leichter.
wenn der kalender mir erklärt, dass die ganze woche schon vorbei ist. zufälligkeiten erlaub ich nicht. nicht jetzt. es muss, es wird, es ist schon. auf suche gehen nach mehr geschriebenen und genau jetzt.

Samstag, 6. September 2008

6september08

musette pour elisabeth

bügeln, vorher trocken fönen.
duschen gehn müssen, jetzt oder den ganzen tag stinken.
stinke sonne wartet schon. bevor ich den glatten, frischen asphalt betrete.

Mittwoch, 3. September 2008

3september08

leicht degenerierte finger. zu lange nicht mehr zu wort getippt. der absurdität wegen aber trotzdem weiterprobieren, weitergelande auf der steinigen und noch viel zu langen, aber zum glück zu langen gasse. sag noch einmal bevor. der unermüdliche spülvorgang und schleudern wär schon längst nötig. gerade aufgewacht und nach zwei stunden alle zehn minuten läuten nicht gerade hervorragend geträumt, aber dafür immer verschieden. 12 unterschiedliche und 12 jedes mal andre. weiterschlafen wollen, aber die unerbittliche sau in der küche schreit und der ruf nach fenster und luft zu verschwitzt. nach dem duschen ist`s noch immer da, die müdigkeit und nach dem duschen bin ich noch immer verspannt. und der ellbogen steckt in meinem linken schlüsselbein. ein fremder ellbogen, der sich bis nach hinten aufs schulterblatt durchdrückt, aber ich kann noch immer tragen, kann heben kann weiterfahrn. leider mit wenig luft, aber besser als platt. lost coffee.

Dienstag, 2. September 2008

september schon und immer wieder...

..ein neu wesen, ein neuer atemzug, ein neuer andrer und jetzt gegeben und weitergelebt im atemzug vom neuen wesen.

Dienstag, 26. August 2008

der rest.

letzte woche hab ich noch dran geglaubt, dran festgehalten, jetzt weiß ich. es ist vorbei, fast, der letzte rest bleibt und ich atme noch einmal durch. zieh den rauch vom feuer ein letztes mal durch meine lungen und erblicke noch einmal ein in rosa gehülltes rinterzelt. gut nacht und in die abwechlung, ins gewohnte zurück und dann, ... weiter gehts immer

Mittwoch, 20. August 2008

20august im Jahr Zweitausend und Acht.

..als genauer noch an jetzt gerade gedacht. es erscheint mir absurd ein neues layout vorzufinden, aber immer wieder.der blick über der kerze flackert nicht so wie ersinnt. weiter gedachter glaube an kirschkuchen ist zwetschkenkuchen. kuhen ist nicht sogut wie kuchen. liegt unwiderruflich am "ch".
Wir erfinden noch immer und geschickt zwischen hin und her. Einig, uneinig, ich bin farbe, die ich jetzt bin. nicht"keine stufen von grau sondern schwarz oder weiß" pastell, türkis. is ja sowieso immer das eigene gelb, aber zahl oder erkennung, verschleierung täuscht in mancherlei hinsicht. ich bin vorsichtig, ich bin`s nicht. kanns oder auch nicht. will nicht oder schon, ständig herumsteigen und sich die knie dabei blutig hauen, weils als die ausdauer oder noch mehr ausdauer heransteigt. besser noch emporkriecht. in der weiteren zeit, in der morgen wieder zurück, keine reise in die algarve, kein urlaub in toremolino, aber dafür. gewusst.

Donnerstag, 14. August 2008

14aug08

..weiter raus weiter mehr meer..

Dienstag, 12. August 2008

12aug08

jetzt warats endlich an der zeit eine neue dichtung für die kaffeemaschine zu kaufen. ich glaub es geht mehr daneben als ins heferl. na gut dran dacht und schon wieder vergessen und jedesmal wenn ich an der greisslerei vorbeigeh nochmal dran denken. zweimal dran denken, aber mitnehmen trotzdem vergessen. die hose fast fertig, noch die letzten stiche und der leinenstoff ist unglaublich widerspenstig, geendelt und einpacken und verkaufen. dafür wunderschön genäht, immer wenns für wen andern ist, für mich wärs nicht so schön geworden. muss noch schnell meine eigene hose umändern, sonst rutschts beim arbeiten runter.."guten tag, was kann ich für sie tun" ..."fräulein ihre hose ist runtergerutscht".."oh ja, das tuts den ganzen tag, aber es is eh heiß".. glaub das wär ein kündigungsgrund, wenn ich nur in unterhose und leiberl da steh. na gut na los.

Sonntag, 10. August 2008

sonntag.

..du bist weg, riech noch die letzten reste von dir an mir und heut geht nicht weiter. müde und nochmal an deinem hemd riechen, deine nassen haare kleben noch auf meiner haut und heute kissen küssen. schweigen der stadt erdrückt mich. niemand da, niemand ruft an, endlich stille. alle weg, nur ich bleib da, noch. nicht mehr lange, bis donnerstag und dann beginnt die stadtflucht, bis an die grenzen der schreie und bis an meine, hoffentlich. um träumen zu können, muss ich nicht schlafen.

Mittwoch, 6. August 2008

6august08

..als gestern meine schwester gefeiert wurde.

Aus Wunschträumen erwacht, eigentlich von Cola geträumt. Ein Löscher funktioniert nicht auf Kirschbasis. Auch unschwer erkennbar der eigentliche Grund dafür. Hose abgeschnitten. Hose als kurz. Der Wind schweigt und das ehrwürdige Geflankel vorm Fenster wirft Schatten auf den Tisch. Denoch bin ich nicht müde, als fünf Stunden Arbeit von mir erwarten.