noch einmal zurück. fisch mit roten rüben, fisch mit paprika, essen im kühlschrank, unwahrscheinlich aber doch, beim öffnen erschreck ich dann. keine leeren, restigen gläser, ein topf mit essen. schmackhaft nicht nur gekühlt. den vater endlich wieder umarmt und endlich wieder ein bussi gegeben, ein richtiges. ihn nicht bemitleidet, endlich nicht bemitleidet sondern bewundert. nur an seiner grenze gesehen und sein immer noch lächeln im gesicht, nicht nur für die fremden, nicht nur seine ständige maskierung sondern auch ein bisschen für mich. für mich allein, danke.
mein löwe sitzt noch immer im blumenkistl.
der kalte wind verdirbt mir zwar immer mehr, wasser von oben, ob gefroren oder flüssig verträgt sich nur schwer mit der schwermütigkeit. Dennoch werter Herr, Hauben hab ich noch genug.
Kommt ein gleiches fades aug dann auch noch daher, dann reichts erst einmal. naja es ist nicht immer gleich ein SSW/Kapok Polster. es sind die diese mich begeisternden, die diese mich weiter treibenden. um ungewollt zu sagen.. ja, natürlich, und.. dankeschön. dankeschön mehr für euch und nur noch zum schluss ein kuss...
Mittwoch, 25. Februar 2009
Dienstag, 24. Februar 2009
beine umranken, ein fluss und eine überflutete wohnung. mutter wohnt gleich nebenan. in einer dreieckigen wohnung, verschlungen. mit bunten ecken, dreiecken. sie sagt mir nicht dass weihnachten schon vorbei ist und sie sagt mir auch nicht dass es keine geschenke gibt.
dafür ein besuch bei brigitte mit rumkuchen, mehr rum als kuchen. wenn der besuch noch nicht da wäre, würd ich auch noch bleiben, aber ich muss weiter. wiesen mit schnee und ohne lift und mit vielen skifahrern. bindung nicht kaputt nur anders. mit schuhen oder füßen fahren. mutter hat ein neues auto, ein zu großes, amerikanisches und sie fährt seitlich.
am fluss bleibt doch noch die wohnung trocken, aber immer beim heimkommen nasse füße bekommen. wink mir doch zu, aber mutter sieht erst jetzt, dass ich neben ihr wohn. an der kreuzung vom wasser.
dafür ein besuch bei brigitte mit rumkuchen, mehr rum als kuchen. wenn der besuch noch nicht da wäre, würd ich auch noch bleiben, aber ich muss weiter. wiesen mit schnee und ohne lift und mit vielen skifahrern. bindung nicht kaputt nur anders. mit schuhen oder füßen fahren. mutter hat ein neues auto, ein zu großes, amerikanisches und sie fährt seitlich.
am fluss bleibt doch noch die wohnung trocken, aber immer beim heimkommen nasse füße bekommen. wink mir doch zu, aber mutter sieht erst jetzt, dass ich neben ihr wohn. an der kreuzung vom wasser.
Montag, 16. Februar 2009
genauso wirds nicht gehen
am bett liegt soviel zeit;
ein geschenk von zeit und doch noch mehr; es wird nur langsam mehr, bestehend aus zu vielen einzelteilen; die stunde zeigt nicht mehr die vergangenen minuten; die wegbebleiter schreiben auch nicht mehr.
..nur noch seine wampn schaut hervor, der schnee hat sein grinsen verdeckt, grinsen zwischen warm und kalt und wenn diese bilder doch nur verständlicher wären. obwohl verständlich kann ich immer noch sein, warum dann jetzt?
gebackenes rundes schon verzehrt und jetzt kommt die gier nach noch mehr gebackenen rundem. obwohl oval wär auch nicht schlecht. das blech ist leer und der rest sind die brösel und der durst vom knoblauch. nein, es gab nichts außergewöhnliches, nur pizza... vorstellung zerstört?
der apfelkuchen von gestern ist schon genauso hart, wie der vom letzten mal, aber ich werds schaffen, mürbteig! Teig is ja schon, aber nicht mürb.
muss wieder zur zeit und schaun wo und wie was warum auch weiterwächst..
ein geschenk von zeit und doch noch mehr; es wird nur langsam mehr, bestehend aus zu vielen einzelteilen; die stunde zeigt nicht mehr die vergangenen minuten; die wegbebleiter schreiben auch nicht mehr.
..nur noch seine wampn schaut hervor, der schnee hat sein grinsen verdeckt, grinsen zwischen warm und kalt und wenn diese bilder doch nur verständlicher wären. obwohl verständlich kann ich immer noch sein, warum dann jetzt?
gebackenes rundes schon verzehrt und jetzt kommt die gier nach noch mehr gebackenen rundem. obwohl oval wär auch nicht schlecht. das blech ist leer und der rest sind die brösel und der durst vom knoblauch. nein, es gab nichts außergewöhnliches, nur pizza... vorstellung zerstört?
der apfelkuchen von gestern ist schon genauso hart, wie der vom letzten mal, aber ich werds schaffen, mürbteig! Teig is ja schon, aber nicht mürb.
muss wieder zur zeit und schaun wo und wie was warum auch weiterwächst..
Montag, 9. Februar 2009
zu schnell lesen...
Gerade festgestellt, nicht alleine, dass mein oder besser gesagt unser Wissen über die Geschichte Österreichs sehr, sehr lückenhaft ist. Auch meine Sprache ist durchs "diplomische" Schreiben ganz anders, aber das tut hier nichts zur Sache.
Deshalb wird jetzt langsam gelesen, denn die ständige Verfügbarkeit des Wissens im Netz bedeutet für mich eigentlich nur, dass ich mir nichts mehr merk..
Soviel zu den einführenden Worten eines Versuchs ein paar Schritte in die Vergangenheit zu wagen.
HEUTE:
Die Geschichte des Gulasch
Die Tradition der „Österreichischen“ oder auch „Wiener“ Küche soll in diesem Kapitel vorherrschen. Jedoch muss zunächst der Begriff der Tradition geklärt werden. Denn die „traditionellen Speisen“ entstanden aus Österreichs politischer Lage als Vielvölkerstaat und Doppelmonarchie im 19. Jahrhundert.
„Die Erfindung von Tradition ist die Erfindung von Stereotypen: Das Gulyas (österreichisch. Gulasch) kann als Beispiel für die Kreation eines Gerichts als nationales Symbol gewertet werden.“
(Essen und kulturelle Identität; S.183)
Das Gulasch soll hierbei als Beispiel der „Konstruktion“ einer Tradition dienen.
Ursprünglich stammt es aus Ungarn, abgeleitet von „gulyás“, der Rinderhirte war es ein einfaches Fleischgericht, das zunächst von Rinderhirten in einem Kessel gekocht wurde. Erst das Paprikapulver, das durch die Entdeckung Amerikas nach Europa gelangte verlieh ihm seine typische Schärfe.
Der Einzug in die Wiener Küche gelang dem Gulasch allerdings erst relativ spät, denn das Paprikapulver wurde zunächst nur vom Bürgertum genutzt, während sich der Adel lieber „an die teuren, exotischeren Gewürze“(Sacher Kochbuch, S. 248) hielt.
Der ungarische Adel benutzte das Gulasch mit dem scharfen Paprikapulver um 1790 „als Zeichen der Opposition gegen Wien“ (Kulturelle Identität, S.183). Erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts hatte sich das „Wiener Gulasch“ (Gulyás nach Wiener Art) zu einem Standardrezept entwickelt. Anhand des Gulasch ist ersichtlich, wie sehr eine Speise für Nationalitätsbewusstsein steht, denn international gesehen ist das Gulasch eine Österreichische Speise. Das Wiener Gulasch „gilt heute als das „eigentliche Gulasch“, das so in aller Welt bekannt ist.“ (Wikipedia, 8/2/09; 14:58h).
Mittlerweile gibt es an die 27. Variationen des Gulasch (laut Sacher Kochbuch, S.253). Diese entstanden aus der Verfügbarkeit und der Kosten der jeweilig verwendeten Lebensmitteln und Gewürzen. So wird beim „Kaisergulasch“ ein Rindslungenbraten verwendet und mit Nudeln serviert. Beim „Bauerngulasch“ hingegen verwendet man den wesentlich günstigeren „Wadschunken“ (Fleisch von der Rinderwade). Als Beilage dienen kleine Semmelknödel. (Sacher Kochbuch, S. 253).
Deshalb wird jetzt langsam gelesen, denn die ständige Verfügbarkeit des Wissens im Netz bedeutet für mich eigentlich nur, dass ich mir nichts mehr merk..
Soviel zu den einführenden Worten eines Versuchs ein paar Schritte in die Vergangenheit zu wagen.
HEUTE:
Die Geschichte des Gulasch
Die Tradition der „Österreichischen“ oder auch „Wiener“ Küche soll in diesem Kapitel vorherrschen. Jedoch muss zunächst der Begriff der Tradition geklärt werden. Denn die „traditionellen Speisen“ entstanden aus Österreichs politischer Lage als Vielvölkerstaat und Doppelmonarchie im 19. Jahrhundert.
„Die Erfindung von Tradition ist die Erfindung von Stereotypen: Das Gulyas (österreichisch. Gulasch) kann als Beispiel für die Kreation eines Gerichts als nationales Symbol gewertet werden.“
(Essen und kulturelle Identität; S.183)
Das Gulasch soll hierbei als Beispiel der „Konstruktion“ einer Tradition dienen.
Ursprünglich stammt es aus Ungarn, abgeleitet von „gulyás“, der Rinderhirte war es ein einfaches Fleischgericht, das zunächst von Rinderhirten in einem Kessel gekocht wurde. Erst das Paprikapulver, das durch die Entdeckung Amerikas nach Europa gelangte verlieh ihm seine typische Schärfe.
Der Einzug in die Wiener Küche gelang dem Gulasch allerdings erst relativ spät, denn das Paprikapulver wurde zunächst nur vom Bürgertum genutzt, während sich der Adel lieber „an die teuren, exotischeren Gewürze“(Sacher Kochbuch, S. 248) hielt.
Der ungarische Adel benutzte das Gulasch mit dem scharfen Paprikapulver um 1790 „als Zeichen der Opposition gegen Wien“ (Kulturelle Identität, S.183). Erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts hatte sich das „Wiener Gulasch“ (Gulyás nach Wiener Art) zu einem Standardrezept entwickelt. Anhand des Gulasch ist ersichtlich, wie sehr eine Speise für Nationalitätsbewusstsein steht, denn international gesehen ist das Gulasch eine Österreichische Speise. Das Wiener Gulasch „gilt heute als das „eigentliche Gulasch“, das so in aller Welt bekannt ist.“ (Wikipedia, 8/2/09; 14:58h).
Mittlerweile gibt es an die 27. Variationen des Gulasch (laut Sacher Kochbuch, S.253). Diese entstanden aus der Verfügbarkeit und der Kosten der jeweilig verwendeten Lebensmitteln und Gewürzen. So wird beim „Kaisergulasch“ ein Rindslungenbraten verwendet und mit Nudeln serviert. Beim „Bauerngulasch“ hingegen verwendet man den wesentlich günstigeren „Wadschunken“ (Fleisch von der Rinderwade). Als Beilage dienen kleine Semmelknödel. (Sacher Kochbuch, S. 253).
Sonntag, 8. Februar 2009
Mittwoch, 4. Februar 2009
Freitag, 30. Januar 2009
Umzug oder nur Seitenwechsel
Katzi Katzi schaut mich wieder verdutzt an. Mitz, mitz, mitz..komm. Aber dazischen liegen drei Stockwerke und ein Hof. Ein Loch ein großes aus dem ein Baum ragt, während sich zu seinen Wurzeln Farne kringeln. Schnee müht langsam herab, verheddert sich im Farn.
Gestern das Klump zusammengeschnürt, ein bis 100 kleine handliche Päckchen. Die Sau schon vorausgeschickt zwecks Gutachten und dann endlich übersiedelt. Nicht mehr links abbiegen, sondern rechts, der Lift fährt auch bis ganz hinauf. Zwischen Hof und Thurngasse blicken die Worte ganz anders aus dem Fenster.
Und Katzi Katzi schaut mich wieder an. Wieder nur von gegenüber.
Gestern das Klump zusammengeschnürt, ein bis 100 kleine handliche Päckchen. Die Sau schon vorausgeschickt zwecks Gutachten und dann endlich übersiedelt. Nicht mehr links abbiegen, sondern rechts, der Lift fährt auch bis ganz hinauf. Zwischen Hof und Thurngasse blicken die Worte ganz anders aus dem Fenster.
Und Katzi Katzi schaut mich wieder an. Wieder nur von gegenüber.
heimreise
Zu früh am Bahnhof, oder auch zu spät. Naja, eigentlich wollt ich sowieso mit dem Zug um 22:29 Uhr fahren, aber es ärgert mich trotzdem, dass ich gerade bei diesen Minus Temperaturen den vorigen Zug um genau zwei Minuten verpasst habe. Der Bahnsteig ist leer und meine Hoffnung auf eine Verspätung, trotz Schneelage auch weg. So sitz ich im Warteraum, der jetzt Video überwacht wird, ein schängelndes Auge am Eingang verweist darauf. Ich grins in die Kamera. Ein Kinder-Bueno lächelt zurück, aber der eine Euro ists mir nicht wert. Zeit vergeht und mehr Menschen betreten den Warteraum und ich bemerke, dass Freitag ist. Woran? Vor allem an der Kleidung der Jugendlichen. Trotz der Temperaturen tragen die Mädchen ihre süßen, viel zu kurzen Jacken und ihre süßen überaus engen Hosen. Die Make-up Menge in Ihren Gesichtern ist verhältnismäßig vergleichbar mit meiner wöchentlichen Ration. Ich lächle Ihnen zu und denke dabei an Harnwegsinfektionen und Eierstockentzündungen. Außerdem, dass ich in dem Alter, der Schönheit wegen genau so angezogen war. Was hat die Mama immer gsagt: „Bitte zieh da an langen Pullover an, kannst ihn ja dann eh gleich ausziehn, oba du verkühlst da die Blasn.“ Recht hats gehabt, die Mama und ich geb das Recht haben zumindest hierzu auch weiter. Zum Beispiel hatte Nina heute Abend nur ein hautenges T-shirt und eine „hört unterm Busen auf Weste“ an. Konnts mir nicht verkneifen „Is dir net kalt?“, „Ja.“
Zeit vergeht und „Achtung Bahnsteig Zwei“ fährt ein. Ein leerer Wagon, fast leer. Ein kleiner sehr laut telefonierender Chinese und ich werden zusammen die Fahrt nach Wien antreten. Hör Ihm nicht zu, bin auf die Tonspuren fixiert, aber er wird lauter! Klosterneuburg-Weidling, die Worte mit lauten I’s und U’s vermehren sich. Nussdorf: ich glaub er ärgert sich über irgendetwas. Mich ärgerts auch und ich dreh von Vol.35 auf Vol.40. Spittelau: Telefonat beendet! Doch nicht still, er hat ein Lied angestimmt und trällert. Ich halt ihm noch die Tür auf, wieder ins Kalt und lächle ihm zu. Er dankt für die aufgehaltene Türe und läuft hinaus. Ich summ sein Lied noch zu Ende und begeb mich auf die unendliche Weite der Porzellangasse.
Zeit vergeht und „Achtung Bahnsteig Zwei“ fährt ein. Ein leerer Wagon, fast leer. Ein kleiner sehr laut telefonierender Chinese und ich werden zusammen die Fahrt nach Wien antreten. Hör Ihm nicht zu, bin auf die Tonspuren fixiert, aber er wird lauter! Klosterneuburg-Weidling, die Worte mit lauten I’s und U’s vermehren sich. Nussdorf: ich glaub er ärgert sich über irgendetwas. Mich ärgerts auch und ich dreh von Vol.35 auf Vol.40. Spittelau: Telefonat beendet! Doch nicht still, er hat ein Lied angestimmt und trällert. Ich halt ihm noch die Tür auf, wieder ins Kalt und lächle ihm zu. Er dankt für die aufgehaltene Türe und läuft hinaus. Ich summ sein Lied noch zu Ende und begeb mich auf die unendliche Weite der Porzellangasse.
Montag, 26. Januar 2009
zum verhängnis..
..how to write a diploma thesis about food-culture without eating!
kuchen backen hilft!
kuchen backen hilft!
Samstag, 24. Januar 2009
"gierrachl"
schatten treiben winzige monster die decke entlang bis ganz nach oben, der lurch voll erfreut über seine neuen spielgefährten.
Donnerstag, 22. Januar 2009
siehst du auch wer noch immer an deiner seite klopft, welche seit ist auch egal, links oder recht, geradeaus schaun is immer ein schwenk. so und deshalb jau, jau jauchzet, wer der er ist wispelt im nur und hat der vielleicht, sicher sciense,,,sense und nur blau und nur glaub. der verhaspelt, verhaschpelt um nicht im mimnicht nur dargebracht!
Wasserdampf und Kohlendioxid abatmen.
sieht kaum so aus, als ob sich die woche dem ende zuneigt, vor mir liegt ein endloses wochenende, ich umzingelt vom trugschluss, dass ich bis märz fertig werden könnte, naja vielleicht gehts ja wirklich, werds auf jeden fall versuchen, nicht versuchen, machs einfach..
sieht kaum so aus, als ob sich die woche dem ende zuneigt, vor mir liegt ein endloses wochenende, ich umzingelt vom trugschluss, dass ich bis märz fertig werden könnte, naja vielleicht gehts ja wirklich, werds auf jeden fall versuchen, nicht versuchen, machs einfach..
Mittwoch, 14. Januar 2009
sitz in einem haufen. ein haufen der eine diplomarbeit sein soll. schokolade hilft nicht mehr und kaffee ist schon wieder fast ausgetrunken. ordnen sortiern, rausstreichen einrahmen, aufhängen, runtertippen, weglesen. selbst die geige ist verlockender, zwar leicht verstimmt, aber stimmiger als dieses chaos
Dienstag, 13. Januar 2009
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